Freude! Willi Freude!

Gestern war ein Tag der Freude!

Freude über dieses tolle Wetter!

Freude über diesen tollen Spaziergang!

Freude das wir Schafe gesehen haben!

Aber die ALLERGRÖSSE FREUDE  kommt jetzt!

Das ist Willi! Meine Menschenfrau fing voll an zu heulen als sie ihn gesehen hat!

Drei Jahre hat sie ihn nicht mehr gesehen ,aber sie haben sich sofort wieder erkannt!

Hier will er gerade Pfötchen geben!

Willi sieht harmlos aus, aber ich kann euch sagen, der sieht nur so aus, der hat es FAUSTDICK  hinter seinen Wuschelohren.

Manche Geschichten von Roki, erinnern mich sehr an Willi.

Aber Willi war noch viel extremer!

Ich erzähl euch seine Geschichte.

 

Willi wurde im jungem Alter von einer Tierärztin (eine Bekannte meiner Menschenfrau) in der Tierarztpraxis beschlagnahmt!

Er war in einem sehr schlechtem Zustand!

Er war extrem verhaltensauffällig und agressiv!

Er kam aus extrem schlechter Haltung!

Die Tierärztin konnte ihn nicht behalten, sie hatte berufsbedingt zu wenig Zeit für ihn!

Denn Willi beanspruchte extrem viel Zeit . Zeit in Zuwendung! Zeit ein vernünftiges Sozialverhalten und auch vieles andere zu lernen!

Meine Menschenfrau hatte diese Zeit.

Also bot sie ihm erstmal Asyl!

Am ersten Tag viel er über Emma her, die Menschenfrau musste einschreiten, sie hatte schon Angst er bringt sie um.

Dann biss er auch nach meiner Menschenfrau!

Die liess sich davon aber nicht so sehr beeindrucken.

Nein, sie fand es eine große Herausforderung diesem Hund die Regeln eines normalen Hundeverhaltens bei zu bringen.

Bisher hatte Willi gelernt das nur ER das sagen hat. Keiner hat ihm zu wiedersprechen!

Nun mußte er umlernen!

 

Willi fing an seine Familie, sein Rudel und auch die anderen Tiere sehr zu lieben.

Er hatte einen extremen Schutz und auch einen sehr extremen Arbeitstrieb!

Der Arbeitstrieb war wirklich sehr extrem! Er war das reinste Arbeitstier.

Die Menschenfrau übte viel mit ihm. Er war der gelehrigste Hund den sie je kennengelernt hat.

Er konnte sehr viele Kunststücke!

Er konnte auf einem Pony reiten. Leider gibt es keine Bilder davon.

Er führte das auch schonmal mit Pony und meiner Menschenfrau auf einem Hundplatz vor und erhielt dafür einen Riesen Pokal .

Aber trotz der vielen Beschäftigung war er immer noch unterfordert.

Er wollte mehr und mehr und mehr.

Ein Schäfer, der die Menschenfrau kannte und der ein ganz netter und lieber ist. ( Es gibt ja auch manchmal etwas seltsame Schäfer), hatte großes Interesse an Willi.

Nach langem hin und her überlegen und mit Absprache mit der Tierärztin die Willi damals beschlagnahmte, dachten die Menschen sich, das es für Willi das beste ist wenn er einen RICHTIGEN Job hat!

Es war eine sehr schlimme Zeit für meine Menschenfrau, sie hatte sich doch so sehr an Willi gewöhnt!

Aber sie versuchten es.

Und Willi war absolut glücklich mit den Schafen.

Endlich wurde er ausgelastet.

Er mußte wieder viele neue Sachen lernen, aber lernen macht ihm Spaß!

In regelmäßigen Abständen besuchte meine Menschenfrau den Willi.

Willi freute sich immer sehr, aber er ließ auch gleichzeitig, seine Schäfchen nicht aus den Augen.

In den letzten drei Jahren hat meine Menschenfrau den Willi nicht mehr gesehen, aber sie hat hin und wieder mit dem Schäfer telefoniert, der sehr glücklich mit seinem Willi ist.

 

Gestern nun die große Wiedersehensfreude!

 

Zufällig hörten wir wie die Schäferin Willi rief, er war soweit weg, wir konnten ihn nicht erkennen.

Meine Menschenfrau fing schon vor Aufregung leicht an zu zittern.

Sie stürmte mit mir und Emma wieder zurück in Richtung Schafe.

Als sie ihn dann erkannte fing sie voll an zu heulen!

Vor Freude!

 

Willi war und ist ein ganz besonderer Hund!

Und es ist sehr schön zu sehen wie glücklich er ist, auch wenn es schwer fällt, aber für diesen Hund war das genau das richtige!

Schön war auch, das er noch alle Kunststücke beherrschte die er mal bei meiner Menschenfrau gelernt hat, obwohl er so ein Quatsch jetzt in seinem richtigen Job gar nicht mehr machen muß!

WILLI IST EINMALIG!!!

 

Bis bald

Eure Diva

P.S. Dieses Schäfchen mit seinen Lämmern verfolgte uns ein ganzes Stück. Das hat uns wohl mit der Schäferin verwechselt!

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21 Kommentare on “Freude! Willi Freude!”

  1. Isi sagt:

    So ein schöner und trauriger Beitrag!! Auch sind tolle Fotos dabei.
    Deine Menschenfrau hat es richtig gemacht, den Willi dort hinzugeben, wo er viel arbeiten muß. Er braucht das eben.
    Liebes Wuffi Isi

  2. Romy sagt:

    Das ist aber eine sehr schöne Geschichte. Hat dein Frauchen aber ganz suuuper gemacht. Ich weiß, man braucht sehr viel Ausdauer, Liebe und noch vieles mehr. Dann sage ich doch mal Glückwunsch, dass dein Frauchen diesen süßen Hund sozusagen gerettet hat. Auf dieses Wiedersehen hätte ich mich auch sehr gefreut und geweint, kann ich verstehen.
    Es grüßt euch ganz lieb die
    Romy und Maya

  3. Diva sagt:

    Hab ich ganz vergessen in den Beitrag rein zu schreiben: Drei Jahre haben wir Willi nicht mehr gesehen, aber insgesamt lebt er schon seit 6 Jahren beim Schäfer.
    Ich finde es sehr beeindruckend was Hunde für ein Gedächtnis haben!
    Ca. im November (genaues Geburtsdatum wissen wir nicht) wird er 9 Jahre alt.
    L.G. Anja

  4. Lebensumbau sagt:

    *schluck*, gut das es solche Menschen wir Dein Frauchen gibt. Wieder ein Hundeleben gerettet. Danke dafür. :-).

  5. lola sagt:

    Jetzt bin ich aber echt fast am heulen….. ach was ein freudiger Tag für Euch. Schön.
    LG Lola und Simone (meine Privatsekretärin)

  6. Roki sagt:

    Ich kann hier auf Arbeit nicht Heulen! Ich habe Gänsehaut. Ist das ein Schafpudel?
    der Roki

  7. Dixie sagt:

    Was für eine tolle Geschichte! Nach einem so schlechten Anfang hatte Willi Glück mit der Tierärztin, dann hatte er Glück mit deinem Frauchen und dann noch einen echten Job finden, Wahnsinn!
    Wir wünschen dem Willi noch ein schönes, langes Leben.

    Wuff,
    Dixie

  8. Gucky sagt:

    Eine schöne und etwas traurige Geschichte.
    Schön weil Willi sein Glück gefunden hat. Etwas traurig, weil dein Frauchen sich von ihm trennen mußte.
    Ist das eine Rasse, die bevorzugt für solche Aufgaben eingesetzt wird ?

  9. Mona sagt:

    Hallo Diva,

    was für tolle Fotos von Willi und den Schafen. Beim lesen seiner / Menschenfraus Geschichte hatte ich „Pipi in den Augen“.
    Was für ein schönes Happy End, auch wenn Deinem Frauchen die Trennung damals bestimmt sehr weh getan hat. Das ist ja leider immer so wenn ein Hund „gehen muss“.
    Ganz liebe Grüße an Euch und Du kannst stolz sein, so ein tolles Rudel zu haben.

    Liebe Grüße Mona mit Anhang

  10. Indigo sagt:

    bist ne ganz Tolle !!!!!!!!!!!!!

    schluck Silvie

  11. Silas sagt:

    Wuff Diva,
    schön dass Willi es jetzt so gut hat. Auch ich bin ein reines Arbeitstier und hochbegabt (meine die Hundeschullehrerin). Frauchen beschäftigt mich etc,
    Vielleicht lerne ich auch mal Schafe kennen…
    LG Silas

  12. Joy sagt:

    Meine Olle heult hier schon wieder wie ein Schlosshund….
    Du Diva, dein Frauchen ist ein ganz ganz besonderes Frauchen, das kannste aber glauben. Nicht jeder würde erstmal einen so rauen Hund aufnehmen und ihn dann, wenn man ihn erst richtig lieb, wieder abgeben, damit der Hundi glücklich ist!!! Wir sind beeindruckt und finden es richtig super toll, das es dem Willi bei seiner Arbeit richtig gut geht!!!
    WauWau Joy und die heulende Siggi

  13. Nero sagt:

    Hi Diva,
    also Dein Frauchen ist wirklich klasse! Dem Willi so ein erfülltes Leben zu ermöglichen, obwohl es ihr so weh getan hat, ihn gehen zu lassen, hat unseren ehrlichen Respekt! Eine schöne und ein bisschen traurige Geschichte – danke für Deinen Bericht!
    LG und Wuff, der Nero

  14. Emma sagt:

    Na hallo, jetzt hat Frauchen schon wieder nasse Augen. Dabei ist es doch schön das es dem Willi sooo gut geht.
    Schluck, Kloß im Hals, Emma und Lotte

  15. Smilla sagt:

    Oh Diva.
    Die Geschichte von Willi ist aber sehr herzergreifend. So schön, dass er seine Berufung gefunden hat. Und so klasse von deiner Menschenfrau das sie es ihm ermöglicht hat *wedelwedel*
    Ich finde Schafe übrigens auch ganz klasse, werde ganz hibbelig wenn ich die sehe.. Kerstin meint, das liegt an meinen Genen..

    Liebes *wau*
    die Smilla

  16. Klarissa sagt:

    Hi,
    die schönsten Geschichten schreibt immer noch das Leben!!! – So, jetzt hole ich mir ein Taschentuch…

    Anja, *verlegen räüsper* du hast ein sooo großes Herz! Ich bin froh dass ich auf deinen Blog gestoßen bin. Weil ansonsten währen wir uns wahrscheinlich ja leider nie „begegnet“.

    LG aus Österreich,
    Klarissa und ihre kleine Meute

    • Klarissa sagt:

      uuups…mit der Rechtschreibung und Tippfehlern habe ich ja schon ohne Tränenschleier so meine Problemchen…wäre anscheinend gut, DAS Problemchen mal in einer Kaffeepause anzugehen…
      uuund wech, Klarissa

  17. Diva sagt:

    Q All
    Vielen Dank für eure netten , lieben Kommentare. Beim lesen hätte ich ja glatt wieder heulen können.

    Es war eine sehr schwere Zeit für mich, als ich Willi zum Schäfer gegeben habe, besonders in den ersten drei Monaten.
    Ich hätte ihn am liebsten zurück geholt!
    Ich zweifelte ob es das richtige war, aber als ich ihn nach drei Monaten das erste mal besuchte, war ich mir sicher, das es das richtige für ihn war.
    Einen Hund, den man liebgewonnen hat wieder abzugeben, ist fast noch schwerer als ihn durch Tod zu verlieren.
    Aber es wäre egoistisch von mir gewesen ihn zu behalten, wenn jemand anders ihm ein glücklicheres Leben ermöglichen kann.

    Es war auch jetzt wieder schwer für mich ihn zu sehen, aber gleichzeitig auch wunderschön zu sehen wie glücklich er mit der richtigen Arbeit ist.

    l.g. Anja

  18. Diva sagt:

    Schlusswort von mir, der Diva 🙂 Kein Wunder das sie mich manchmal als faulen , bequemen Hund bezeichnet, wenn sie nur immer solche Arbeitstiere gewöhnt war!
    Ich brauch keine Angst zu haben das ich zum Schäfer kommer! Ha Ha Ha!
    Diva

  19. 4beiner sagt:

    Liebe Diva, Glückwunsch an Deine Anja, klar, dass sie gerührt ist bei dem Wiedersehen aber sie hat alles super richtig gemacht.
    Ich weiß wie das ist, wenn man unterbeschäftigt ist und Schafe hüten macht gaaanz viel Spaß, hab ich schon probiert aber nicht zu meinem Beruf gemacht.
    Ich arbeite – wie Du weißt – im Büro, ist zwar weniger Lauf- dafür mehr Denkarbeit und das kommt mir altersmäßig sehr entgegen, bloß, wenn sie mich lassen würden … mäh!
    Dein HEIN


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