Ein bisschen Lesestoff

Hallo ihr lieben

Da ihr auf meine Abenteuergeschichten noch ein bisschen warten müsst und ich hier gerade nochmal die W-Lan Verbindung des netten norwegischen Nachbars nutze, schicke ich euch etwas Lesestoff.

Bis bald. liebe Grüße

Eure Diva

 

Die Geschichte , wie ich hierher gekommen bin:

 

 

Meine Menschen  hatten wohl vergessen mich am Vorabend zu füttern. Naja, ich dachte mir schon früher oder später bekomme ich schon mein Fressen.

Aber …. Sie haben mich einfach ohne Fressen ins Bett gesteckt.

Na ja ,so ein kleines, lächerliches Stück getrockneten Pansen haben sie mir gegeben.

Um zwei Uhr nachts, viel ihnen dann wohl auf, das sie etwas vergessen hatten.

Denkste! Zu fressen gab es immer noch nicht!

Sie liefen hektisch herum, machten sich fertig und trugen Taschen und Koffer umher.

Was hatten sie nur vor?

Eine Nachtwanderung?

Jaa!

Ich freute mich als die Menschenfrau die Leinen nahm und mir ein Geschirr anzog.

 

 

 

Ich wollte schon immer mal eine Nachtwanderung machen. Ein bisschen gewundert hatte ich mich schon über die Nachtwanderung, weil meine Menschen sehen in Dunkelheit noch weniger, als sie sowieso schon sehen.

Das komische war auch, dass das Menschenkind auch schon wach war.

Dann bekamen wir auch noch Besuch.

Mitten in der Nacht?

Komisch!

Der nette Bekannte wollte wohl eine Spazierfahrt mit uns machen. Wir luden Koffer, Taschen, die Menschen und uns Hunde ins Auto. Ich war ganz gespannt wo es hingehen sollte???

Als wir dann endlich das Ziel erreicht hatten, war ich etwas enttäuscht.

Nix Wald, nix grün.

Wir waren im Beton Dschungel, am Flughafen.

Menno, hier waren wir doch vor ein paar Tagen zum Üben. Wieso den nun schon wieder? Ich habe doch alles gut gemacht!

Aber diesmal war es anders.

 Wir stellten uns in einer Menschenschlange an und warteten und warteten an einem Schalter.

 

Als wir dann endlich dran waren, fragte die Dame hinterm Schalter nach unserem Gewicht.

Wieso wollte sie wissen wie viel Emma und ich wiegen? Sollten wir etwa in ein Diätcamp geschickt werden?

Die Menschen verrieten der Dame unser Gewicht. Die Dame meinte dann, das sie gar nicht verstehen könnte wieso wir eine Buchungsbestätigung für zwei große Hunde an Bord bekommen hätten. Das Flugzeug sei viel zu klein.

Sie telefonierte. Dann meinte sie , ihr Kollege würde gucken ob wir nicht mit einem anderen Flugzeug fliegen könnten, das etwas größer sei, um es für uns Hunde etwas angenehmer zumachen.  Nach ein paar Minuten sagte sie dann , das die Verbindungen bei einem anderen Flug zu schlecht für uns wären. Sie würde mit dem Pilot  des u

ursprünglichen gebuchten Fluges reden, wenn dieser sein OK gibt das wir Hunde dort mitfliegen dürfen, dann ginge alles klar.

Wieder ein paar Minuten später kam das OK wir wurden mit einem Auto abgeholt und machten eine kleine Rundfahrt über das Flughafengelände.

Boah, ich habe noch nie so viele Flugzeuge aus der Nähe gesehen.

 Dann waren wir an unserem Flugzeug angekommen. Welches uns zunächst einmal nach Dänemark bringen sollte.

 

Wir mussten eine Treppe hoch gehen, die ich noch nie zuvor geübt hatte. Sie hatte ganz kurze steile Stufén, aber ich meisterte sie sehr gut.  

 

Ich wollte nun endlich das Flugzeug von innen sehen!

Es sah nicht viel anders aus als ein Bus, nur etwas enger.

Es passten so ca. 80 Leute hinein.

Wir mussten ganz nach hinten. Dort war der beste Platz für uns Hunde.

Emma passte gut zwischen die Sitze und ich durfte im Gang liegen.

So hatte ich die ganze Maschine gut im Überblick.

    

 

 

Als es dann los ging , war es im ersten Moment etwas anders als im Bus.

Viel lauter und der Boden vibrierte ein wenig.

Ich hab zwar mal etwas komisch geguckt, blieb aber ganz ruhig und gelassen.

Ich döste dann in der Flugzeit von etwa einer Stunde ein wenig.

Als wir dann in Dänemark ankamen, stiegen wir aus und warteten vor dem Flugzeug auf das Auto was uns in das Flughafen Gebäude bringen sollte.

 

Dabei lernte ich dann auch den Piloten kennen.

 

Der war vielleicht ein netter.

Ich hab ihn zwar nicht verstanden, weil er erst dänisch sprach, aber dann sprach er englisch und das ging dann.

Eigentlich brauchte ich seine verbale Sprache auch gar nicht zu verstehen.

Man merkte anhand seiner Körpersprache, das er Hunde sehr mochte.

Er streichelte mich und auch Emma die ganze Zeit.

Ich glaub die Dänen gefallen mir.

Dann wurden wir auch schon abgeholt und ins Flughafengebäude gebracht.

 

Wir mussten ein wenig warten, bevor wir zum nächsten Flieger gebracht wurden, der uns endlich nach Norwegen bringen sollte.

Das gleiche Spiel ging noch mal los.

Mittlerweile war ich ja schon routiniert.

Steile Treppen rauf und rein in den Flieger.

In diesem Flieger hatten wir leider nicht die hintersten Plätze. Aus Sicherheitsgründen durfte ich auch nicht im Gang liegen. Ich musste mich auch zwischen die Sitze quetschen. Eigentlich bin ich viel zu groß dafür. Zeitweise fühlte ich mich auch ein bisschen beengt.

 

Der zweite Flug war für mich persönlich nicht so angenehm wie der erste, aber ich habe alles gelassen hingenommen und gut überstanden.

Dieser Flug dauerte 1,5 Stunden.

 

In Trondheim ( Norwegen) angekommen, holten wir als erstes unsere Koffer.Anschließend wollten wir aus dem Flughafengebäude raus, aber……

Wir wurden vom Zoll abgeführt!

Was sollte das denn?

Wir haben doch nichts verbotenes gemacht!

Der Zollbeamte führte uns in einen seperaten Raum, dann ging er mit einem Gerät über unsere Schultern.

Wollte er etwa testen ob wir Waffen bei uns trugen?

Es piepste nicht, war ja wohl klar!

Wir hatten ja auch keine Waffen geschmuggelt!

Der Zollbeamte kontrollierte nur unsere Chip Nummern und schaute in unsere Impfpässe.

Dann wurden wir auf freien Fuß gelassen!

Endlich!

Hatten wir nun unser Ziel erreicht?

Nein, immer noch nicht!

Wir gingen zum Busbahnhof und stiegen in einen großen Bus.

Dieser brachte uns nach einer zwanzig Minütigen Fahrt zum Hafen.

Von dort aus mussten wir noch 1 Stunde mit einem Express Boot fahren.

 

Ihr müsst euch das so vorstellen, in Deutschland gibt es Express Bahnen und in Norwegen gibt es dafür Express Boote. Der Weg über das Wasser geht wesentlich schneller als die Fahrt über Land.

Das Boot war sehr geräumig. Ich legte mich hin und schlief eine Stunde.

 

Ich war ziemlich müde. Ich war ja schon seit zwei Uhr nachts auf den Beinen und mittlerweile hatten wir schon 14:30 Uhr. Wir waren schon über 12 Stunden unterwegs.

Ich fragte mich die ganze Zeit wo die mit uns hin wollten?

Etwa ans Ende der Welt?

 

 

Dem Menschenkind gefiel das alles. Ich wusste noch nicht so genau was ich davon halten sollte????

 

 

Das Boot legte an und wir durften aussteigen.

Plötzlich hörte ich am Ende vom Steg sehr bekannte Stimmen.

Divaaaa….Emmaaaa….riefen sie!

Die kannte ich doch!

Freudig rannte ich auf unsere Verwandten zu.

Wie sind die nur hierher gekommen?

Auf dem Parkplatz erkannte ich ihr Auto sofort. Eilig sprang ich hinein.

Nur noch ca. 15 Minuten Autofahrt , dann hatten wir endlich unser Ziel erreicht.

Ich war total aufgedreht.

Meine Menschen holten nur die Schlüssel vom Haus, stellten ihr Gepäck ab und dann durften wir erstmal eine Runde frei laufen.

 

Das hatten wir uns auch verdient.

Wir gingen 5 Minuten bergab und dann waren wir schon am Strand vom Fjord.

Ich war sehr interessiert an den ganzen neuen Gerüchen.

Das man Meerwasser nicht trinken sollte, habe ich auch schnell gemerkt.

Mensch, das war so schön, ich wollte gar nicht mehr von diesem Strand weg.

Wir gingen dann noch zum Hafen und schauten uns die Boote an.

Die Stege waren ziemlich wackelig, da musste ich mich erst noch dran gewöhnen.

 

 

 

 

 

Meine Menschen meinten aber, das es endlich Zeit wäre um etwas zu essen.

Emma und ich sollten ja schließlich nicht vom Fleisch fallen.

Also gingen wir wieder hoch zum Haus.

Unser Haus war sehr hundefreundlich, alles auf einer Ebene und geräumig.

Mir persönlich gefiel die große Terrasse am besten. Sie ging um das halbe Haus und ich konnte von der Terrasse den Fjord überblicken.

 

 

Einfach toll! Unbeschreiblich schön!

 

Hunger hatte ich, einen Bärenhunger!

Endlich bekam ich mein Futter.

Gleich danach wollte ich wieder raus, aber ich durfte nicht.

Die Menschen meinten ich sollte mich etwas ausruhen. Es wäre doch ein anstrengender Tag gewesen. Dies machte ich dann auch.

Am späteren Abend gingen wir dann noch eine kleine Runde und nun war der Anreisetag geschafft.

 

 

Alle, meine Menschen und auch wir Hunde vielen total erschöpft ins Bett!

 

 

So sieht der Hafen um 23 Uhr aus. In Norwegen bleibt es sehr lange hell, wie ihr am Himmel seht ist es um diese Zeit auch noch nicht ganz so dunkel wie in Deutschland.

 

 

 

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11 Kommentare on “Ein bisschen Lesestoff”

  1. Hallo Diva
    welch aufregende Reise! Wie gut ihr alle diese Strapazen gemeistert habt! Grosses Kompliment!
    Das scheint ja da ein ganz toller Ferienort zu sein, das freut uns für euch 🙂

    Herzliche Grüsse, Trudy und die Tibis

    • Diva sagt:

      Hallo ihr drei

      Ja, wir haben alles super gemeistert. Ich hab es sogar noch besser gemacht als erwartet. Meine Menschen sind stolz auf mich.
      L.G. Diva

  2. Sally sagt:

    Wow, was für ein Abenteuer.
    Aber absolute Spitze finde ich, dass ihr ins Flugzeug durftet und nicht in so blöden Käfigen sein musstet.
    Ich finde ihr Beide habt dass super, super toll gemacht.

    Liebes WUUUH
    Sally

    • Diva sagt:

      Hi Sally

      Jetzt, im nach hinein, meint meine Menschenfrau, das es in so einem Käfig für einen großen Hund für mich bestimmt viel angenehmer wäre als in diesem beengtem Flugzeug. Ich bin einfach eine Nummer zu groß für Flieger, findet sie.

      L.G. Diva

  3. Hi Diva,

    uih – was für eine aufregende Geschichte!! Und das war ja erst die Anreise… Du bist echt ganz schön mutig (und Emma auch) – wir hätten bestimmt vor Angst geschlottert im Flugzeug (aber Hanne auch, hihi).
    Schön habt ihr’s da – kommt bloß wieder!

    Sag mal bitte Deinem netten Nachbarn DANKE, dass er Dich ins Netz lässt, damit wir diese tollen Sachen von Dir lesen können.

    LG und Wuff, Nero & Murphy samt Kurznasen

    • Diva sagt:

      Hallo Nero und Murphy

      Nöö, Angst hatten wir keine. Es war ein Erlebnis.
      Der Nachbar war wirklich sehr sehr nett.
      Alle Norweger sind sehr nett. Viel netter als die meisten Menschen hier in Deutschland. Viel freundlicher!
      L.G. Diva

  4. Isi & Clan sagt:

    Hi Diva,
    Klasse, dass du uns vorab schon die Anreise so SUPER beschrieben hast.
    Du bist ein tolles Mädel, hast ALLE Hürden super gemeistert!!
    Ich werde nie ein Flugzeug von innen sehen, denn ich dürfte ja nicht bei den Passagieren sein. Also gibt es auch Vorteile, wenn die Leinenhalter nicht gut sehen können…
    Euer Quartier ist einfach Spitze, du kannst direkt auf den Fjord schauen, ich bin fast ein ganz klein wenig neidisch…
    Aber ich wünsche dir und deinen Lieben noch gaaaanz viele wunderschöne Ferientage und freue mich auf deine Berichte.
    Bussi für dich und Emma und liebe Grüße für eure Leinenhalter,
    herzlichst Isi & Clan
    Danke an den Nachbarn mit der WLan Verbindung

  5. Roki sagt:

    Jawoll, Linienflüge für alle Hunde! Ich finde es wirklich Klasse, das euer Flug so verlaufen ist.

    So hat euer Urlaub doch gut begonnen. Soooo tolle Nachbarn, sach „Dankeschön“ von mir. Endlich höre ich wieder was von den hübschen Mädels 🙂
    der Roki

    • Diva sagt:

      Hi Roki
      Du wirst jetzt wieder mehr hören. Wir sind wieder im Lande.
      Wart mal ab, was ich beim Rückflug erst erlebt habe. Das ist der Hammer!
      Aber erst mal die anderen Geschichten.
      L.G. Diva

  6. paradalis sagt:

    Das ist wunderschön, Ihr Lieben!!
    Und deine Menschen, liebe Diva, können so stolz auf euch sein, das musst du ihnen dringend sagen, hörst du?!!!
    Ihr seid wirklich perfekt erzogen, ich staune immer wieder. Wenn ich mir das so überlege, das könnte ich mit Attila niemals machen. Er würde schon wie verrückt das Flugzeug anbellen, er jagt auf dem Feld ja auch große Traktoren …
    Vielleicht sollte Attila wirklich mal für ein paar Monate bei euch wohnen, ich bin sicher, ihr macht aus ihm auch einen so toll erzogenen Gefährten.
    🙂

    Liebe Grüße an alle, genießt den Urlaub auch weiterhin!
    Alles Liebe von Heike und natürlich viele Knutschis von Attila.
    🙂


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