Einen Hund für ein Jahr

Viele Menschen wünschen sich einen Hund.

Viele Menschen möchten aber nicht die Verantwortung für ein komplettes Hundeleben von mindestens 10 Jahren eingehen.

Für diese Menschen gibt es aber auch Alternativen.

Man könnte ein gutes WErk tun , in dem man einem älteren Hund aus einem Tierheim oder einer Tierschutzorganisation ein zu Hause gibt,

oder,

etwas ganz anderes und den wenigsten bekannt:

Ein Hund für ein Jahr.

Wie geht das?

Man übernimmt für ein Jahr die Patenschaft für einen angehenden Blindenführhund.

Zukünftige Blindenführhunde verbringen das erste Lebensjahr ganz normal in einer Patenfamilie, bevor dann die eigentliche Ausbildung anfängt.

Wer die Patenschaft übernehmen möchte, sollte vor allem viel Zeit und Freude daran haben, dem Welpen ein schönes erstes Lebensjahr mit auf dem Weg zu geben. Er oder Sie müsste ein Hundemensch sein und sollte ein Gefühl für das Wesen eines Hundes haben, oder sich dies zumindest aneigen können.

Außerdem sollte er oder Sie aufgeschlossen, zuverlässig und verantwortungsvoll sein

.Es soll möglichst wenig Treppen oder einen  Aufzug geben.

Bei einem eigenen Althund ist es wichtig zu bedenken, dass man aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse eine Menge der Spaziergänge zunächst getrennt unternehmen müsste.

Man sollte bereit sein sich im Rhytmus von 4 – 6 Wochen mit der Blindenführhundschule zu treffen um Praktisches zu üben und Theoretisches zu besprechen.

Sämtliche Kosten für den Hund trägt die Hundeschule.

Ich finde das eine gute Sache für Menschen die sich nicht sicher sind ob sie eine Verantwortung für ein komplettes Hundeleben übernehmen möchten.

Außerdem hat man etwas gutes getan.

Das einzigste was mir persönlich wahrscheinlich sehr schwer fallen würde , ist, den Hund nach dem Jahr wieder abgeben zu müssen.

Ich bin mir nicht sicher ob ich das könnte.

Aber darüber muß man sich vorher im klaren sein.

Es ist ein Hund für ein Jahr.

Falls jemand Interesse haben sollte eine solche Patenschaft zu übernehmen, hier eine Adresse von einer sehr guten Blindenführhundschule:

http://www.hundeschule-burauen.de/

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18 Kommentare on “Einen Hund für ein Jahr”

  1. Isi sagt:

    ISCH will niiiiieee weg von meinen Leinenhaltern!!
    Liebes Wuffi Isi

  2. Keine Angst Isi, du darfst ja auch für immer bei deinen Leinenhaltern bleiben!

  3. Gucky sagt:

    DAS stell ich mir ganz schwer vor… sich nach einem Jahr wieder von einem Tier zu trennen… 😯

  4. Das ist bestimmt nicht leicht !

  5. Eps sagt:

    Erstmal sorry , das ich solange nicht hier war!
    Wenn ich mir vorstelle, dass ich nach einem Jahr wieder von Frauchen weg müsste, dann wäre es keine schöne Vorstellung.
    Mein Frauchen hat da auch eine andere meinung zu.Hier mal ein Zitat:
    „Paten sind Menschen, die auf eigenen Kosten den Hund (meist aus Nicht VDH anerkannter Vermehrerzucht) ca. 10 Monate liebevoll großziehen, um ihn dann danach zum Züchter zurückgeben , der den Hund dann mit höchstmöglichen Gewinn an Behinderteneinrichtungen verkaufen kann.“
    Tut mir leid,das kommt vielleicht garstig rüber, ist aber auch eine Seite ,die betrachtet werden sollte.

    • Nein! Das sehe ich in diesem Fall nicht so!
      Ein angehender Blindenführhund kann noch nicht im Welpenalter ausgebildet werden. Er muß erstmal erwachsen werden.
      Die Ausbildung eines Blindenführhundes ist sehr anspruchsvoll und nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.
      Nicht alle Blindenführhundschulen züchten auch gleichzeitig Hunde.
      Es ist eh nicht jeder Hund geeignet.
      Das Geld was ein fertig ausgebildeter Blindenführhund kostet , ist er auch wert! ( Bezahlt die Krankenkasse)
      Wenn man bedenkt wieviel er dem Blinden Menschen den er den Rest seines Lebens begleitet hilft und welche Erleichterung er ist.
      Sicher gibt es auch unseriöse Blindenführhundschulen und Ausbilder, denen es nur auf den Gewinn ankommt.
      Aber die Hundeschule die ich hier angegeben habe ist auf jeden Fall sehr seriös und vorbildlich!

  6. Von Vermehrer Zucht halte ich auch nichts.
    Aber trotzdem muß mein Hund nicht unbedingt aus einer VDH anerkannten Zucht kommen!

  7. Gucky sagt:

    Ist schon faszinierend was man so einem Tiere beibringen kann… 😯

  8. Gucky sagt:

    Ich glaube was @Eps meinte war, daß man für das Jahr indem man den Hund hat einerseits dafür aufkommen muß, er aber dann wieder weggeholt und für viel Geld verkauft wird und der Züchter steckt die Kohle ein.
    Natürlich kostet die Ausbildung und es ist keine Frage, ob es das wert ist.
    Wie geht das eigentlich ? Wird der Hund an einen Ausbilder verkauft und der verkauft dann den ausgebildeten Hund an einen Blinden. Ich glaube kaum, daß ein Züchter auch Hundetrainer ist ?
    Oder läßt der Züchter ausbilden, entlohnt den Trainer (oder die Trainerin) und verkauft dann den Hund an einen Blinden ?

  9. @ GUcky
    sämtliche Kosten für den Hund innerhalb dieses Jahres zahlt die Hundeschule.

    Im Normalfall kauft ein(e) Ausbilder(in) einen Hund von dem sie/ er denkt das er geeignet ist.
    Ist der Hund noch sehr jung, dann kommt er zuerst in die Pflegefamilie.
    Nach einem Jahr kommt er zur(m) Ausbilderin(er), wo er dann auf seine Arbeit als Führhund ausgebildet wird. Dies dauert meist zwischen 8- 12 Monaten.
    Ist der Hund einwandfrei gesund und hat die Prüfung bestanden , kommt er dann zu den Blinden bei dem er den Rest seines Lebens verbringen wird.
    Die Führhundschule weist den Blinden noch einige Wochen gemeinsam mit dem Hund ein.

    weitere Info’s hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Blindenf%C3%BChrhund

    Der Hund wechselt zwar im jungen Alter mehrmals den Besitzer, finde ich generell auch nicht so schön, aber in diesem Falle ist es anders nicht möglich.
    Ich habe mittlerweile schon in der Hundeschule mehrere Hunde gesehen die erst in Patenfamilien , dann bei der Ausbilderin und dann erst zum Blinden kamen.
    Die Hunde haben keinen Schaden davon getragen. ihnen geht es sehr gut.
    Ausserdem kann nicht jeder die Patenschaft übernehmen, die Paten werden schon kritisch ausgewählt und müssen sich auch an einige Dinge halten.

  10. Heidi sagt:

    Seriöse Blindenhunde – heime und Schulen gibt es so einige. Die Paten sind besonders wichtig, damit der junge Hund an ALLES gewöhnt wird. Die Paten müssen sich verpflichten Bus und Bahn zu fahren etc. Die Ausbildung ist sehr aufwändig und ich glaube kaum, dass sich die Blindenhundeschulen daran eine goldene Nase verdienen, selbst wenn sie ihre Hunde selber züchten, denn welcher Züchter verkauft seinen Hund schon an eine Blindenhundeschule? Ich würde das nicht tun……
    Also werden Paten etc gebraucht. Vielleicht wirklich was für Leute, die noch nie einen Hund hatten und nach einem Jahr dann mehr wissen!!!
    Liebe Grüße Heidi,
    die unendlich darüber schreiben könnte, sich bemüht hat, die Kurzfassung zu schreiben.

  11. Wall.E & Co sagt:

    wuff…also ich könnte mir auch nie vorstellen, das wir einen Hund gehen lassen, aber ich glaube das geht allen so, die mit ihren Kaltnasen leben und schon mit dem eintreffen des Fellbündels eine dauerhafte Beziehung eingehen. Wenn es klar ist das er wieder geht, ist der Ansatz sehr gut,es kann geholfen werden, man lernt dazu. Man sollte es auch gut überlegen,weil ja doch die Gefahr besteht, wenn man auf halber Strecke merkt, ein Hund ist doch nichts für mich, darf der Welpe nicht zum leittragenden Wesen werden, nur um Erwartungen zu erfüllen, da es sicherlich auch einen Vertrag geben wird. Toll fände ich das für jungebliebene ältere Menschen, die meißt ihre Aufgaben sehr korrekt erfüllen und somit eine Aufgabe haben und nie Angst haben müssen ein Tier zurück zu lassen…
    Liebe Grüße Wall.E & CO…

  12. Auch wenn es nur für ein Jahr ist, muß es sehr gut überlegt sein, da hast du Recht.
    Der Hund darf auf keinen Fall der Leid tragende werden.
    Für ältere Menschen finde ich das auch nicht schlecht.
    Es gibt soviele ältere Menschen, die ihr Leben lang Hunde gehabt haben, sich aber keinen mehr anschaffen weil der Hund sie überleben könnte.

  13. Gucky sagt:

    sich aber keinen mehr anschaffen weil der Hund sie überleben könnte.

    Genau deshalb schaffe ich mir kein Tier mehr an !
    Ein junger Hund würde mich bestimmt überleben… 😯
    Es ist nun nicht so, daß ich unmittelbar vom Tode bedroht bin. Aber ich bin alt und krank und weiß nicht, ob ich nicht eines Morgens aufwache und bin tot… :mrgreen:
    Und dann stell dir vor, ich habe ein Tier hier und das kann nicht raus… *schauder*

  14. Wir grüssen aus dem Urlaub 🙂

    Ich kenne jemand die haben eine Labradorhündin welche einige Male gedeckt wurde und dann die Welpen in der Blindenhundeschule zur Welt brachte und natürlich jeweils etwa 10 Wochen dort blieb. Auch das war für die Besitzer sehr hart. Inzwischen ist die Hündin pensioniert und sie müssen sich nicht mehr trennen.
    LG


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