Emma’s Berufe ( Fortsetzung)

Die Arbeit mit den Kindern hat so gut geklappt, das sich das weiter rumgesprochen hatte und Emma eine Nachfrage von einem Verband bekam der mit geistig Behinderten Erwachsenen arbeitete.

Nach einigen Überlegungen, sagte die Menschenfrau dann zu.

Es kamen kleine Gruppen mit geistig Behinderten.

Es war eigentlich die gleiche Erfahrung wie mit den Kindern.

Manche hatten zuerst Angst, reagierten sehr zurückhaltend. Nach einer Weile des Beobachtens tauten sie aber auf und hatten auch sehr viel Freude.

Manche wollten nach der Besuchszeit gar nicht mehr nach Hause fahren.

Später wurde Emma dann auch noch Besuchshund im Altenheim.

Ihr glaubt gar nicht wieviel Freude das den alten Menschen bringt wenn ein Besuchshund ins Altenheim kommt.

Leider ist es nicht in allen Altenheimen gerne gesehen.

Aber immer mehr öffnen sich dafür.

Emma besuchte die alten Menschen in kleinen Gruppen im Aufenthaltsraum.

Manche erzählten freudig darüber, das sie früher selber Hunde besessen hätten.

Andere freuten sich einfach darüber Emma zu streicheln, mit ihr zu spielen und ihr einige Leckerchen zu füttern.

Es gab auch Menschen die einen Schlaganfall hatten und sich dadurch nicht mehr so gut bewegen konnten.

Aber Emma war in manchen Fällen wie eine Krankengymnastin, die Menschen versuchten sich zu bewegen nur um Emma anzufassen.

Es gab auch Menschen die durch einen Schlaganfall oder auch einfach so nicht mehr sprachen.

Emma brachte auch diese Menschen dazu ihnen einige Laute und Worte aus dem Mund zu locken.

Auch bettlägerige Menschen besuchte Emma. Da diese Leute sich nicht mehr bewegen konnten um Emma zu sehen oder anzufassen, wurde an die Bettkante ein Handtuch gelegt und Emma sprang mit den Vorderpfoten auf das Bett und kuschelte sich an die Hand des Patienten. Bei solchen Patienten waren keine großen Reaktionen zu sehen, aber Emma zauberte immer ein Lächeln ins Gesicht wenn sie den Raum betrat.

Emma wurde nach kurzer Zeit der Star des Altenheims und wurde von den mobileren Bewohnern schon am Eingang empfangen.

Emma freute sich genau so über die Besuche im Altenheim.

Sie kannte schon den Weg und hatte es immer ganz eilig hin zu kommen.

Emma und die Menschenfrau haben diese Arbeit als Besuchshund aufgegeben, weil sie umgezogen sind und der Anfahrtsweg zu weit war.

Aber die Menschenfrau hat sich vorgenommen nächstes Jahr hier in unserem Wohnort ein Altenheim zu suchen wo Besuchshunde willkommen sind und mich möchte sie auch mitnehmen.

Da freue ich mich schon drauf.

Ich mag alle Menschen und bin freundlich zu jedem.

Vielleicht krieg ich auch mal so einen Riesen Fan Club wie Emma?

Das würde mich freuen!

Lieben Gruß

Eure

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2 Kommentare on “Emma’s Berufe ( Fortsetzung)”

  1. Ich bewundere euch!
    Respekt…
    Für mich hoffe ich, dass ich nicht so alt werde…

    • Danke Trudy
      Alt werden möchte ich schon, aber am liebsten so, das ich mich noch selber versorgen kann und wenn im Altenheim dann in einem wo man auch Tiere halten darf. Ohne Hund werde ich sowieso nicht alt!

      Eigentlich war mein Plan 97 Jahre alt zu werden und dann vom Pferd zu fallen und mir das Genick zu brechen:)

      Lieben Gruß Anja


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