Die große Stadt

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Meine Menschenfrau fährt mit uns von Zeit zu Zeit in die große Stadt.

Wir wohnen in einer kleineren Stadt, hier ist zwar auch etwas los, aber längst nicht soviel wie in der großen Stadt Köln.

Die Menschenfrau möchte das ich in jeder Situation ganz gelassen bleibe, auch im Gedrängel und Gewühl, darum übt sie das in regelmäßigen Abständen mit mir.

Als ich zum ersten mal die Domplatte betrat, das ist schon einige Monate her, bepinkelte ich sie erst mal zur Einweihung. 🙂

Ich finde das im Gegensatz zu der Menschenfrau richtig toll in der großen Stadt!

Die Menschenfrau ist ja eher so ein Landei! 🙂

Ich genieße den ganzen Rummel!

Es gibt so schön viel zu gucken.

Ich genieße es von anderen bewundert zu werden.

Ich weiß auch nicht woran es liegt, aber viele Menschen haben automatisch ein Grinsen im Gesicht, wenn sie mich sehen und beobachten.

Ob es daran liegt, das ich mich einfach in der Bahn hinlege und tief und fest schlafe und dabei sogar Geräusche mache.

Oder wenn Emma mich wäscht? Sie leckt mir immer ausgiebig Gesicht Ohren und Lefzen sauber, manchmal auch den Gaumen. 🙂

Oder etwa weil ich manchmal etwas tolpatschig bin?

Diesmal wollten wir das große Menschenkind auf der Arbeit besuchen

Sie arbeitet in einem Friseurgeschäft mitten in der Kölner Innenstadt.

Ihre Chefin und auch die anderen Mitarbeiter sind total Hundevernarrt und wollten mich unbedingt mal kennenlernen.

An zwei Tagen in der Woche arbeitet in dem Geschäft auch ein anderer Hund, er ist dort als Türsteher beschäftigt. 🙂

Leider war er an dem Tag als wir dort waren nicht da. Er hatte frei!

Als ich das Geschäft betrat, dachte ich erst: Wo bin ich denn hier gelandet?

Dort waren so komische scharfe Gerüche. Die haben mir gar nicht gefallen.

Die Menschen erklärten mir , das es der Geruch von Haarfarben und Haarspray ist.

Das ist nichts für mein feines Hundenäschen!

Ich steh ja mehr auf den Duft ‚ Eau de la Kaka‘ ! 🙂

Dort saß eine Frau auf einem Stuhl, die hatte ganz viel Silberpapier auf dem Kopf.

Die sollte bestimmt frisch gehalten werden, dachte ich.

Die Menschen erklärten mir dann, das sie bunte Streifen in die Haare bekäm.

Strähnen nennt man das wohl.

Plötzlich hatte ich DIE Idee!

Ich wollte auch Strähnen.

Meine Naturhaarfarbe ist zwar schön, aber so ein bißchen farbenfroher, wie Emma wär doch auch nicht schlecht.

Aber die meinten, meine Farbe wäre gut und die sollte so bleiben.

Schade!

Ich will auch mal anders aussehen!

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4 Kommentare on “Die große Stadt”

  1. Steven D! sagt:

    Zum Thema *Köln* habe ich was für Dich, Diva.
    Hundsmiserable Tonqualität, aber Du hast ja gute Ohren! 😉
    Star Wars op Kölsch – Der Film:

    Steven D!

  2. Hallo StevebD

    Ich versteh noch kein Kölsch, die Menschenfrau hats mir übersetzt.
    Die kannte das auch schon, findets immer wieder lustig.
    Kennst du auch den?

  3. Steven D! sagt:

    Super! Bis zum nächsten Mal und einen schönen Abend.
    Steven

  4. Ich verstehe dich! In der Szadt kann man viel sehen und erleben. Klar, daß du überall auffällst, du bist ja auch ein niedlicher Hund.
    Ich mag den Gestank im Friseurgeschäft auch nicht, außerdem kriege ich immer schlecht Luft. Deinen Lieblingsduft finde ich noch schlimmer.


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