Zweithund ? Ja oder Nein?

 

Ich habe gerade einen intersessanten Artikel im Netz gelesen über die Haltung von zwei oder mehr Hunden

Da stand unter anderem:

Einmal Zweithund, immer Zweithund? Zweihundehaltung macht viel Arbeit und noch mehr Dreck, ist nervenaufreibend, zeitintensiv und höllisch teuer – und einfach ganz wunderbar…

Ja, es gibt sie: Die Zweithundehalter, die es bitterlich bereuen, einen zweiten Hund angeschafft zu haben. Es ist auch keine Seltenheit, dass in Tierarztpraxen Hunde mit Bisswunden behandelt werden, die von dem zweiten, eigenen Hund stammen

Ja, es gibt sie: Die Zweithundehalter, die es bitterlich bereuen, einen zweiten Hund angeschafft zu haben. Es ist auch keine Seltenheit, dass in Tierarztpraxen Hunde mit Bisswunden behandelt werden, die von dem zweiten, eigenen Hund stammen.

 

Doch der umgekehrte Fall überwiegt: Wer sich einmal auf zwei Hunde eingelassen und eingerichtet hat, dem ist oft „nur“ ein Hund nicht mehr genug. Mit einem Einzelhund fühlt er sich fast alleine und vermisst ganz einfach etwas. Oft kommt dann von ganz alleine der Gedanke nach einem dritten Hund…

 

Es spricht prinzipiell nichts dagegen, ein ganzes Hunderudel zu halten – wenn Geld, Platz, Zeit und Sachverstand in rauhen Mengen vorhanden ist, verstehet sich. Liebhaber, Hundesportler, Züchter oder Tierschützer halten sehr oft mehr als drei Hunde.

 

Schwierig wird es, und das ist bei den Vorgenannten nicht selten der Fall, wenn Hunde instrumentalisiert werden und dabei die Bedürfnisse des einzelnen Hundes untergehen. Manch ein Liebhaber muss unbedingt von jeder Farbe seiner Rasse ein Exemplar haben, mancher Hundesportler muss die besten Aussichten auf den Pokal haben, mancher Züchter möglichst viele gute Zuchthündinnen und manch ein Tierschützer kann sowieso nie genug Tiere retten auf den Einzelhund kommt es hier nicht mehr an.

 

 

Der Unterschied zwischen Hunde-Haltung und Hunde-Sammlung

Natürlich halten wir alle Hunde, weil wir uns gewisse persönliche Vorteile davon versprechen – und sei es nur die Erfüllung des glühenden Hundewunsches. Und natürlich gibt es zahllose Liebhaber, Tierschützer, Hundesportler und Züchter, die aus reiner Hundeliebe ihr Rudel halten – und es vorbildlich tun.

 

Doch leider ist auch das Gegenteil oft der Fall. Wenn Hunde instrumentalisiert werden und dabei ihre ureigenen Bedürfnisse verkannt werden, leiden sie. Jedem Hund ist es ein Bedürfnis, individuelle Fürsorge von seinen Menschen zu erfahren und ein hundegerechtes Leben führen zu dürfen.

 

Kann ein Hundehalter diesen Ansprüchen nicht mehr genügen, weil er zuviele Hunde hält, wird er dem einzelnen Hund nicht mehr gerecht. An diesem Punkt trennen sich die Wege von Hunde-Haltern und Tier-Sammlern. Manche Menschen entwickeln eine wahre Sammel-Leidenschaft und enden als sogenannte Animal-Hoarder. Die Gründe dieses Phänomens sind sehr vielschichtig und eher psychologischer und psychosozialer Natur – mit Hundeliebe haben sie aber nur noch peripher zu tun.

 

Mehrhundehalter werden in der Gesellschaft deshalb auf viele Vorurteile treffen, die es nicht ohne Grund gibt. Es liegt in ihrer Verantwortung, sich von Tier-Sammlern zu distanzieren – indem sie sich rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst zeigen, und zwar ihren eigenen Hunden wie auch der Umwelt gegenüber.

 Quelle:http://www.stadthunde.com/magazin/lifestyle/hund-und-partnerschaft/zweithund-dieserie/zweithund-fazit/zweithund-fazit2.html

 

Meine persönlichen Erfahrungen dazu:

Ich habe mein ganzes Leben schon mit Hunden zu tun und halte seit über 30 Jahren eigene Hunde.

Ich habe Erfahrungen mit verschiedenen Haltungsformen.

Einzelhund, zwei Hunde und das höchste was ich mal hatte waren drei Hunde gleichzeitig.

Ich persönlich finde, das zwei Hunde nicht wesentlich mehr Arbeit machen als ein Hund alleine.

Wenn beide vernünftig erzogen sind.

Spazieren gehen muß man sowieso, ob mit einem oder zwei.

Der Vorteil ist, das man für den Hund immer gleich einen Spielkamerad dabei hat.

Man sollte sich das aber trotzdem sehr gut überlegen, vor allen Dingen auch die Rassenzusammenstellung.

Wenn man z.b. eine Rasse hat, die sehr arbeitsfreudig ist und viel Beschäftigung braucht und eine andere ruhigere Rasse ist es wieder etwas schwieriger dies unter einen Hut zu bekommen.

Es geht aber trotzdem.

Man muß sich nur Gedanken machen wie man beide ausreichend beschäftigt ohne den einen zu unterfordern und den andern zu überfordern.

Schwierig wird es auch, wenn man zwei junge Hunde gleichzeitig hält.

Zwei Hunde gleichzeitig zu erziehen ist sehr schwierig, arbeitintensiv und fordert eine menge Geduld.

Zwei Hunde sind immer ein Rudel und bei zwei jungen noch nicht perfekt erzogenen Hunden, zieht der eine den anderen mit . Das ist dann Stress pur!

Man hat zwei Hunde die nur Blödsinn machen.( Dies sollten sich nur sehr erfahrene Hundemenschen antun)

Die einfachste Variante ist, wenn man einen älteren gut erzogenenund gefestigten Hund hat und dazu einen zusätzlichen jungen Hund nimmt.

Die Erziehung des Junghundes ist wesentlich einfacher und wenn man Glück hat hilft der ältere Hund sogar etwas dabei.

Ein wenig schwieriger ist es oft, wenn man einen Hundesenior hat und dazu einen Welpen nimmt

Viele Hundesenioren haben keine Lust mehr darauf ständig von einem quirligen verspieltem Welpen umgeben zu sein. Sie möchten einfach ihre Ruhe und sind ziemlich genervt.

Es gibt aber auch Ausnahmen, die auch vorkommen können.

Das ist das der Hundesenior durch den jungen Hund wieder auflebt und munterer wird. Quasi eine Verjüngungskur durchlebt.

Was aber, egal wie man es macht sehr wichtig ist:

Man darf den Ersthund nicht bei Ankunft des Zweithundes vernachlässigen und ihm weniger Aufmerksamkeit schenken.

Dies kann schnell passieren, da ein kleiner knuffiger Welper ja sehr oft im Mittelpunkt steht. 

 

 

 

Ich habe es bei meinen Hunden immer so gehandhabt, das ich mich mit dem Ersthund noch extrem mehr beschäftigt habe, als vorher und bin damit immer sehr gut gefahren.

Bei unseren Rudeln gab es nie größere Eifersuchtsgeschichten.

 Gedanken sollte man sich vorher auch darüber machen, was mit den Hunden ist wenn man in Urlaub fährt?

Ist man immer bereit dazu Urlaubsorte auszuwählen an denen man Hunde mitnehmen kann?

Gibt es in der Familie oder Bekanntenkreis Menschen die bereit sind gleich zwei Hunde für die Zeit des Urlaubs zu übernehmen?

 

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 P.S. Dies war ein Gastbeitrag der Menschenfrau! 🙂

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3 Kommentare on “Zweithund ? Ja oder Nein?”

  1. Ich bin ganz deiner Meinung. Solange man sich seiner Verantwortung bewußt ist, egal ob bei Kindern oder Tieren, muß jeder für sich selbst entscheiden.
    Für mich persönlich ist das größte Problem der Kot, egal von welchen Tieren. Er belastet immer mehr unsere Umwelt.

  2. bordeauxdogge sagt:

    Ich finde das es sehr viele andere Dinge gibt, die unsere Umwelt wesentlich mehr belasten.

    Wenn Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Hunde überall liegen lassen, finde ich das auch überhaupt nicht gut. Dann wäre irgendwann alles zugesch….
    Leider gibt es solche Menschen auch immer wieder!
    Meine Menschen haben immer Tütchen dabei und machen meine Häüfchen weg.

    L.G. Diva

  3. Ich bin mir sicher, deine Menschenfrau ist so vernünftig. 🙂


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