Spaziergang am Nachmittag

Bin gerade von unserer nachmittags Runde wiedergekommen.
Wir waren auf den Feldern spazieren und haben einige andere Hunde getroffen. Große Hunde, kleine Hunde und auch mittlere Hunde.
War richtig was los.
Als wir von zu Hause weggingen, hatte ich erstmal wieder keine Lust.
Ich blieb stehen, schnupperte hier und da, guckte nur mal so durch die Gegend und ging im zeitlupen Schneckentempo.
Die Menschenfrau ärgerte dies sehr. Ich habs gemerkt obwohl sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen.
Emma war auch total gelangweilt in dieser langsamen Geschwindigkeit zum Feld zu gehen.
Aber….
als wir erst mal auf dem Feld waren…..
da ging die Post ab!
Die Menschenfrau befreite mich von dieser blöden Leine.
Ich hasse Leinen.
Ich lauf viel lieber ohne.
Aber die Menschen sagen, das das nicht immer geht , weil es zu gefährlich sei, wegen der Autos.
Als ich dann so frei, wie ich wollte laufen durfte, bekam ich meine kleine Hundeschnauze gar nicht voll genug vom laufen.
Ich rannte mit Emma um die Wette.
Ich rannte mit anderen Hunden.
Ach was machte das Spaß!
Zum guten Schluß merkte ich, das so ein klein wenig Jagdtrieb in mir steckt.
Ich versuchte Vögel zu jagen und entfernte mich dabei zu weit von der Menschenfrau.
Ich kam zwar wieder zurück, aber nicht so schnell wie sie das wollte.
Jetzt muß ich das gleiche morgen nochmal machen, nur mit dem Unterschied, das die Schleppleine zum Einsatz kommt.
Das ist eine ganz, ganz lange , dünne Leine, die mich für Notfälle, wenn ich nicht sofort höre sichern soll.
Das hab ich nun davon.
Nix mehr mit Freiheit und jagen.
Ich wollt mir doch nur mal mein Futter selbst erlegen 🙂

Lieben Gruß
Eure Diva


Welpenschule

Gestern war ich wieder in der Welpenschule. Ich gehe sehr gerne dort hin.

Ich fahre auch gerne Bus und Bahn, das macht Spaß, besonders gerne fahr ich zur Hundeschule.

Da treffe ich immer soviele andere halbstarke Hunde. Ich freu mich dann immer so, das mein ganzes Hinterteil wackelt.

Mittlerweile habe ich mich dort richtig gut eingelebt.

Am Anfang war ich ja ein wenig unsicher und hab alles lieber erst einmal beobachtet.

Mittlerweile bin ich ein richtiger kleiner Draufgänger geworden.

Gestern, muß ich zugeben, war ich auch ziemlich frech.

Ich habe festgestellt, das ich andere Hunde mit meinem Knurren schwer beeindrucken kann.

Mein knurren hört sich echt gefährlich an! 🙂

Es hört sich aber nur so an. In Wirklichkeit bin ich doch ganz lieb.

Als mein geknurre gestern etwas zuviel wurde, wurde ich ziemlich unsanft von der Menschenfrau und von der Hundetrainerin zur Vernunft gerufen. ( Dabei fing mir das gerade an richtig Spaß zu machen! Nichts darf man! )

Naja, später habe ich dann festgestellt das ich ohne geknurre viel weiter komme.

Ich möchte ja auch kein Großkotz sein. Ich verspreche das ich das nicht mehr mache!

Es gibt in der Hundeschule ein großes Plastikplanschbecken, das mit ganz vielen bunten Plastikbällen gefüllt ist.

Ich bin zwar eigentlich Plastikfetischist, aber dieses Becken war mir von Anfang an nicht wirklich geheuer.

Gestern traute ich mich aber endlich, ganz vorsichtig , das erste mal hinein.

Hab dann ganz viele Leckerlies bekommen.

Ich bin stolz auf mich!

Die anderen Sachen, wie z.b. der Tunnel, der Flattervorhang und die Steilwand ( die aber noch ziemlich flach gestellt ist) mache ich richtig gerne.

Letzte Woche hatte sich da auch eine Frau verkleidet, mit einem Riesen Hut und einem komischem Flattergewand. Sie ging gebeugt mit einer ganz komischen Stimme über den Platz.

Viele Hunde hatten Angst vor ihr.

Ich nicht! Ich fand das ziemlich lustig!

Die Menschenfrau findet es richtig klasse wie ich auf viele verschiedene , auch fremde Situationen reagiere.

Ich bleibe nämlich fast immer ruhig und gelassen, aber etwas neugierig.

So sollte ein Hund reagieren, der später mal ein idealer Begleithund werden soll.

Ich werde das auch weiterhin so machen, denn ich möchte ja das meine Menschen mich fast überall mitnehmen können.

Liebe Grüße

Eure Diva


Entschuldigung eines Hundebesitzers

Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt
UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden
könnt! Ihr habt ja so Recht!

Was sind wir Hundebesitzer nur für ein
schreckliches Volk?

Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer,
Kampfhund-, Mischlings-, Doggen- oder
Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte
Menschen und schlechte Menschen haben keine
guten Hunde.
Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind
sie böse!

Es tut mir so leid!
Ich möchte mich entschuldigen und euch
mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern
gelernt habe:

1. Ich werde mich nie wieder auf einem
öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr,
liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen
möchtet.
Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn
ihr nicht klingeln, nicht bremsen,
geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen
Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

2. Ich werde nie wieder einem schlecht
gelaunten Rentner widersprechen, der mich
mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich
einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft
und den Rentner nicht mal angeatmet hat!).
Rentner dürfen das. Rentner müssen auch
nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im
Sommer Heerscharen von Menschen in die
Naherholungswälder einfallen und dort
ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen
dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es
unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften
in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren.
Menschen finden das ekelig!
Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich
tragen.

4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren
Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das
ist
ja auch völlig legal. Bei all den
mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch
zuviel verlangt, die Windeln in die nächste
Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die
Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal
frisches Baby-Häufchen. Das bringt
Abwechslung auf den Speiseplan!

5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch
in freier Natur grillt. Natürlich ist man
danach viel zu müde, um seinen Müll wieder
mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich!
Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift
man
gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der
dankenswerter Weise ja TEILWEISE ohne Leine
laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich
nie entscheiden, ob er zuerst in eine
zertrümmerte Bierflasche treten oder an
Euren Grillresten ersticken soll!

6. Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht.
Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren
Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder,
langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren
Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu
drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt
zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir
Hundebesitzer können unserem Hund ja auch
einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer
Bewegung verschaffen!

7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich
Danke sagt, wenn ich meinen Hund am
Wegesrand
ins Platz lege, damit eine Gruppe laut
klappernder Nordic Walker ungestört ihres
Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen
nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir
sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!

Liebe Mitmenschen, ich bilde meinen Hund aus
und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im
Wald nicht atmet, wenn sich uns ein
Nicht-Hunde-Mögender-Mensch nähert.Ich habe
meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben,
wenn eine ängstliche Person sich uns nähert,
damit wir anschließend beschimpft werden.Ich
nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen,
ohne ähnliches zurück zu erwarten!

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner
und
Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es
Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch
schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter
mit euch unterhalten und mein Hund mag es,
wenn ihr ihn streichelt. Leider sind wir
immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht
übel, wenn wir uns andauernd hinter
irgendwelchen Büschen verstecken. Verratet
uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher!
Danke!

( im Angiland geklaut)


Weil Hunde viele Bäume brauchen….

Bei Nachtopal habe ich einen Artikel über die Aktion „Mein Blog ist CO2 Neutral“ gelesen und mir gedacht, das es eine super Aktion ist, die ich auf jeden Fall unterstützen möchte. Hier habe ich mal den Originaltext für Euch:
KaufDA forstet auf: Nachdem die Initiative „Mach’s grün – Gemeinsam 1 Million Bäume retten“ bereits erfolgreich zahlreiche Bäume vor der Abholzung rettet, startet Mach’s Grün zusätzlich noch die Aktion “Mein Blog ist CO2-neutral!”. In Zusammenarbeit mit “I Plant a Tree” wird für Deinen Blog ein Baum gepflanzt. Dadurch werden die CO2-Emissionen Deines Blogs neutralisiert. Und das für satte 50 Jahre lang!

1: html- Code in das Blog an sichtbarer Stelle einfügen, da stehen mehrere zur Auswahl.

2: Artikel zur Aktion Posten.

3: eine Mail an E-Mail an CO2-neutral@kaufda.de
Wir pflanzen für Deinen Blog einen Baum! schicken.

Hier geht es zur Aktion
http://www.kaufda.de/umwelt/co2-neutral/banner/


Fluch der Karibik, auf Hundisch


Wie fotografiere ich einen Bordeaux Doggen Welpen ?

1 . Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.

2. Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul ihrer BX und werfen Sie sie in den Abfalleimer.

3. Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.

4. Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.

5. Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.

6. Suchen Sie Ihre BX und nehmen Sie ihr den schmutzigen Socken aus dem Maul.

7. Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.

8. Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach.

9. Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen.

10. Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck und Sabber.

11. Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel natürlich!)

12. Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.

13. Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.

14. Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschepüppchen über Ihren Kopf halten.

15. Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor.

16. Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen Sie zu ihm: „Nein – das machst du draußen!“

17. Rufen Sie Ihren Ehepartner, um Ihnen beim Aufräumen zu helfen.

18. Mixen Sie sich einen doppelten Martini.

19. Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen „Sitz“ und „Platz“ zu üben.

 

So jetzt wißt ihr mal wieviel Arbeit das ist wenn die Menschen Fotos von mir machen wollen. 🙂


Sportlich, sportlich der kleine